Willkommen auf meiner Homepage hat ja lang genug gedauert . Und solltet ihr Fragen haben. Ich Freue mich auf jeden Eintrag in meinem Gaeststebuch. MIT FREUNDLICHEN GRueSSen, EURE DAARNA Servus Leuts neues Jahr, neues Glueck und neue Versuche! So und damit ihr nicht zu wenig zum lesen habt: Ist noch viel mehr dazu gekommen ^^


So hab ich mine katze auch bald draufMacht es besser als ich, ich hoffe ihr findet euch hier zurecht und verirrt euch hier nicht. Also so gesagt, es ist hier ja kein Labyrinth!!!!!!
  Startseite
    - Meine Lebensblocks
  Über...
  Archiv
  - Eine Lebensgeschichte
  - Meine Gedanken
  - Victoria`s Fashion
 
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    gaara-chan
    - mehr Freunde


Links
   http://www.ksf-funkspiele.de.tl/Willkommen.htm
   http://www.ksf-funkspiele.de.tl/Willkommen.htm
   http://Daarna.joinr.de
   http://www.lokalisten.de/web/showuser/showInfo.do
   MySpace
   Radio - Subway
   Black - Demon - Radio
   Gothic - Schneiderei


Aber ich wuensche euch hier viel Spass und viel Erfolg auf meiner Homepage!!

http://myblog.de/daarna

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

„In der Hoffnung, das ihr es besser macht,
wenn ihr dieses hier lest
und es euch zu Herzen nehmt".
 
Ich möchte euch ein wenig über mein Leben erzählen, ich bin 19 Jahre und ihr werdet staunen, was man in so einem kurzen Leben alles durchmachen kann.


1988 bin ich in eine Familie hineingeboren mit einer 6 Jahre älteren Schwester, Mutter und Vater. Es fing soweit ja ganz gut an, doch leider war das auch schon alles an Friede, Freude, Eierkuchen.

Wir lebten in einer Alkoholikerfamilie und der Stress, dem man da ausgesetzt war, ist unglaublich enorm. Meine erste Erfahrung damit war im Rheinland, als mein Vater nicht im Haus war, (ich erfuhr erst später, das er diesen Tag damit begann, meine Mutter zu betrügen) und meine Mutter wie bewusstlos auf dem Bett lag, ich konnte da wohl gerade mal krabbeln und meine Mutter hat mich mit ins Bett genommen, doch da sie durch ihren Alkoholkonsum in einen Rauschschlaf gefallen war, konnte sie nicht weiter darauf achten, was geschah. Nun ja, wie geschrieben, ich konnte gerade erst Krabbeln und wollte dies auch tun, doch irgendwann war jedoch das Bett zu Ende und ich bin runtergefallen. Doch selbst durch das geweinte war meine Mutter nicht wach zu bekommen, so das meine Schwester herein kam und mich in mein Gitterbettchen brachte und die ins Telefon eingespeicherte Notrufnummer wählte. Als dann der Arzt da war, musste dieser schon recht grob werden, damit unsere Mutter wach wurde aber recht untätig war.


Im nachhinein recht erstaunlich, dass der Arzt diese Situation nicht gemeldet hatte...


Aber weiter im Text:

Ab da war es denn so, das unsere Eltern sich nicht mehr versteckten "zum Trinken" und wir das alles zu sehen bekamen, doch auch das wärte nicht lange, da unsere Mutter uns zum Selbstschutz in unser Zimmer sperrte, wenn unser Vater da war, da ihm auch gerne mal die Hand ausrutschte.


Natürlich, wir waren aus dem Effekt heraus nicht wirklich immer die bravsten Kinder, doch brauchte er nicht wirklich einen Grund um uns zu vertrimmen. Auch Griff er das Haushaltsgeld an, so das es uns oftmals an Essen und Kleidung fehlte. Sein Spruch dazu war dann immer, dass das Amt doch schließlich 2 mal im Jahr Bekleidungsgeld stellen würde und das wir uns damit zu begnügen hätten. Nun ja, all die Jahre gab es eigentlich nur ein Bild für uns. Beide Arbeitslos, er immer auf Achse, sie eine Pegelsäuferin. Morgens standen schon immer die ersten Büchsen Bier auf dem Tisch. in ca. 2 Tagen waren immer um die 12 Bier das normale Pensum, doch eigentlich war das noch gar nicht so schlimm, denn "Hardgas" war selten bis gar nicht im Haus.


Ach ja, Pegelsäuferin,
zum Verständnis:

Mutter musste einen bestimmten Pegel erreicht haben, um sich aufraffen zu können etwas im Haushalt zu tun, kam sie jedoch über diesen Pegel, lag sie eigentlich nur noch auf dem Sofa zum schlafen, denn die Kraft ins Bett zu gehen hatte sie dann meist schon nicht mehr.


Doch dann kam die Zeit, in der sich alles hätte ändern können. Unsere Mutter hatte gemerkt, das ihre Existenz so nicht weiter gehen kann und hat die Scheidung eingereicht, da sie den Vorschlag hat mit dem Alkohol aufzuhören auf taube Ohren stieß. Nun ja, das Ende vom Lied war dann, das ich mit 5 das erste mal ein Frauenhaus von innen gesehen habe. Mir persönlich hat es auch noch nicht so viel ausgemacht. Denn dort waren viele andere Kinder, mit denen ich spielen konnte, so haben wir uns gegenseitig versucht das Leben zu erleichtern, doch wenn man mit 2 anderen Müttern und ihren Kindern in einem kleinem Zimmer leben muss, ist es leider auch nicht so schön. Nun ja, das war auch die Zeit, in der bei unserer Mutter (ab hier nenne ich sie nur noch H.) die Halluzinationen begannen. An das eine mal kann ich mich noch gut erinnern, denn sie sah Menschen, die gar nicht da waren, und als sie meinte, das da etwas sei, das über den Tisch krabbeln würde, obwohl da nichts war, habe ich sie ausgelacht.


Anscheinend war das für sie so traumatisch, das H. sich dachte, das es wohl doch einfacher sei, wieder mit dem "Trinken" zu beginnen. Dabei hatten wir eine eigene Wohnung und waren gerade dabei, uns alles wieder schön her zu richten.

Unser Vater hat alles mitgenommen. Er hat uns gerade die Klamotten und persönlichen Dinge gelassen.


Wobei fraglich ist, wofür er eine Waschmaschine brauchte, denn Körperhygiene war nicht sein bester Freund. Einer seiner Sprüche war dann immer:
Bahh, Wasser nass, Ich denk, Foltern ist verboten!


Nun ja, leider wurde ab da alles noch schlimmer, da H. sich nun auch nicht nur mehr mit Bier begnügte, sondern es musste dann auch schon immer ein Flachmann „Persiko“ sein. Meine Schwester und ich mussten ständig zum Kiosk laufen (arme Claudi (Frau vom Kiosk), es tut uns leid!) um mit einem Zettel von ihr, der zum Kauf von Alkohol ermächtigte, ihr den geliebten Alkohol zu besorgen. Das muss man sich mal vorstellen, ich war 6, meine Schwester 12!


Freizeit hatten wir eigentlich nicht wirklich. Meine Schwester versteckte sich hinter Büchern und mir fiel nichts besseres ein, ihr das Leben schwer machen zu wollen. Doch immer, wenn es Hart auf Hart kam, hielten wir zusammen. Interesse andere Menschen kennen zu lernen hatte meine Schwester eigentlich auch nicht, denn es hätte nicht viel gebracht. Freunde mit nach Hause bringen durften wir nicht, lange draußen sein zum spielen durften wir nicht, bei Freunden übernachten schon gar nicht.

Also was macht man in so einem isolierten Leben? H. hat zwar die AA´s besucht, doch meinte sie nach ein paar Treffen, das diese Gruppe nichts für sie sei, da dort alle so weinerlich wären und so gar nichts mit ihr gemein hätten. Doch nun im Rückblick weiß ich, das es nur eine Ausrede war, damit sie dem Alkohol nicht abschwören musste.


Sie hatte auch mal ihren Rappel, das sie dann einen kalten Entzug machte. (D.h. wenn jemand sofort keinen tropfen Alkohol mehr anrührt, um clean zu werden) doch nach vielleicht 4 - 8 Wochen ruhigem Lebens fing der Trouble von vorne an. Das war dann so ihr Schema. (das wird auch Quartalssaufen genannt)  ca. 2 Jahre später hatte meine Schwester sich einen Job gesucht, um sich endlich mal Dinge gönnen zu können, die sie sonst nie bekommen hätte, doch leider ging diese Rechnung so nicht auf, denn H. hat dann im Flur einen 2. Kühlschrank aufgebaut mit den Worten:


Du willst selbstständig sein? Bitte schön! Von nun an, musst Du dir dein Essen selbst kaufen und ebenso alles weitere, was du benötigst.


Klamotten, Pflegeartikel, Waschmittel und Schulsachen.


Sie selbst hatte in ihrem Kühlschrank dann „Du Darfst“ Aufschnitt und sonstigen teuren Kram, von dem ich zwar mitessen durfte, doch oftmals verwies H. mich auch an den Kühlschrank meiner Schwester, wenn sie schlechte Laune hatte.


Meine Schwester sieht es zwar so, das es recht praktisch war, weil sie lernte, somit auf eigenen Beinen zu stehen, doch war das auch der Punkt, an dem sie beim Jugendamt klar stellte, das sie ausziehen wollte.


Da sie aber erst 14 war, durfte sie das nicht und es wurde einmal im Monat eine Sitzung einberufen, an der H. teilnahm, wir, unser Jugendamtbetreuer, ein Psychologe und noch so eine Frau, von der ich die Funktion nicht mehr weiß. Zumindest beschlossen die, das meine Schwester zu Hause zu bleiben hätte. Doch H. eine Therapie machen sollte. So kam sie ins Trockendock nach Bredstedt und wir zu einer Pflegefamilie. Doch waren wir nicht lange gemeinsam da, denn meine Schwester konnte dann bei einer Schulkameradin unterkommen und da die Zeit der Therapie verbringen.


Die Therapie schien auch etwas bewirkt zu haben. Denn H. kam nach Hause und schien wie ausgewechselt. Doch da sie nicht standfest ist und auch nicht das Umfeld wechselte, verfiel sie innerhalb kürzester Zeit wieder dem alten Trott, den wir ja so gewohnt waren.


Doch diesmal wurde ich dann mit der Polizei aus diesem „Moloch“ herausgeholt und in ein Kinderheim gebracht, wieso die Polizei auf einmal da war... ich weiß es nicht, aber es war gut!


Zumindest dachte ich das. Nun ja, das Jugendamt wollte sich dann ein Bild davon machen, wie ich untergebracht war, und so hat mich die Heimleitung schnell in eine Pflegefamilie abgeschoben, allerdings haben diese mich nach 2 Wochen dann wieder weitergereicht in eine andere Familie, die mich dann auch zur Schule schickte. Unsere Eltern wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, wo ich war, doch nach einigen Wochen lief ich H. über den Weg und diese hat sich dann bemüht , mich wieder zu bekommen. Sie war mal wieder trocken und hat die Behörden davon überzeugen können, das sie auch nicht mehr zur Flasche greifen würde, denn:


Ihre Kinder seien ihr das wichtigste in ihrem Leben!
 
Als ich wieder zu Hause war, merkte ich schnell, das etwas anders war. Meine Schwester hatte trotz ihrer Gesellschaftlichen Defizite einen Jungen kennen gelernt, mit dem sie zusammen sein wollte, doch wie hätte es auch anders sein können. H. hat es zu unterbinden versucht mit Stubenarrest und sonstigen Maßnahmen.

Na ja, meine Schwester war dann doch mit ihm zusammen und hat von ihm ein Funkgerät bekommen, damit die miteinander kommunizieren können. H. sah es nicht gerne, doch hat sie irgendwann aufgegeben. Nun, bei der Familie ihres Freundes merkte sie dann, das bei uns zu Hause eine Menge extrem falsch lief und die Mutter ihres Freundes hatte versucht ihr die Mutter zu ersetzen, doch da H. immer und immer wieder Stöcke zwischen die Beine wirft und meine Schwester stetig als Lügnerin hinstellte, scheiterte auch irgendwann die Beziehung und so war meine Schwester wieder alleine.


Doch zum Glück, obwohl es nicht schön ist, haben H. und meine Schwester weiterhin diese Gruppengespräche beim Jugendamt gehabt und da beide in einem Gespräch einen Nervenzusammenbruch erlitten, hat das Amt endlich reagiert und meine Schwester ausziehen lassen. Da war ich 11Jahre.


Eines Tages kam ich von der Schule und die Sachen meiner Schwester waren in Säcke gestopft. Es war ein Schock für mich das zu hören, das meine Schwester uns verlassen würde.

Doch das nächste Ereignis war eigentlich fast noch überwältigender. H. war schwanger.


Mmh so kam dann mein erster Halbruder zur Welt und nun musste ich recht "schmerzhaft" und schnell verstehen, was meine Schwester all die Jahre an Ärger und Stress abgefangen hat und nicht an mich ran gelassen hat, denn nun war ich in dieser Position und musste meinen Bruder beschützen.


So spiele ich die Ersatzmutter, denn H. war in ihrem Teufelskreis einfach nicht mehr in der Lage, ihren Pflichten nachzukommen. Wenn es ganz schlimm war, konnte ich immer versuchen meine Schwester zu erreichen, die versuchte auch zu helfen, wie sie konnte, da sie allerdings ihre eigene Wohnung hatte, Schule nebenher, 3 Jobs und einen Freund, der in einer anderen Stadt wohnte und immer mit dem Zug hin und her fuhr.So konnte sie einfach nicht immer da sein.


Da ich ja aber auch gerade mal 12 war, konnte das natürlich nicht lange geheim bleiben, denn so sehr ich mich auch anstrengte nach außen hin ein intaktes Familienleben dar zu stellen, erkannten doch einige Menschen, was los war und holten meinen Bruder und mich da (mal wieder) raus. Man steckte uns in eine betreute Wohngemeinschaft für ein paar Tage, doch da sich so eine WG nicht um ein Baby kümmern konnte auf Dauer, wurde er von mir fort gerissen und zu Pflegeeltern gebracht.


Das tat sehr weh!


Ich vermisste ihn jeden Tag und weinte um ihn, denn er war alles, was ich hatte und nun war er nicht mehr da. Ich wusste zwar, das es ihm besser gehen würde, dennoch war er für mich wie ein eigenes Kind.


Es ist ein Schock, wenn man von der Schule kommt und wieder Koffer sieht und der kleine Bruder auf dem Arm einer wildfremden Person sitzt, die einem erzählt, das der Bruder in eine tolle Pflegefamilie käme...


Schon wieder Koffer, schon wieder ging jemand, aus der Familie fort und ließ mich allein zurück.


Natürlich hat auch die Schule darunter gelitten, denn ich konnte mich nicht konzentrieren, so groß war mein Schmerz. Ich weinte jeden verfluchten Tag und wusste weder ein noch aus. Ich habe kaum noch was gegessen und wollte einfach nur meinen Bruder wieder bei mir haben, doch das wurde mir verwehrt, nein, es kam sogar noch schlimmer, ..nach 2 oder 3 Wochen wurde beschlossen, das ich wieder zu meiner Mutter müsse, da diese sich wieder gefangen hatte. Na ja, mittlerweile müsstet ihr das Muster erkannt haben. Natürlich hat sie sich zusammengerissen, natürlich ging es gut.


So ein paar Wochen ging es gut, dann begann das Karussell sich von neuem zu drehen. Das übliche, sie trank, wir kamen weg, wir kamen wieder, sie fing wieder an zu trinken.......


Doch nun hatte ich die Nase voll. Ich bin zum Jugendamt gegangen, weil auch in der Schule es schon ein offenes Geheimnis war und meine Lehrkörper mit mir darüber geredet haben und alles Nötige eingeleitet haben.


Doch Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn den Menschen die helfen könnten, die Hände gebunden sind durch Bestimmungen, die nie wer bestimmt haben will und doch existieren und uns das Leben schwer machen.


Ich bin dann zu meinem Vater abgehauen. Doch da er eigentlich die selbe glänzende Karriere hingelegt hat wie H. nur ohne Trocken - Phasen, war das natürlich wie die berühmte Traufe nach dem Regen.


Zurück konnte ich nicht mehr, ich wäre sonst kaputt gegangen.


Ich bin dann zu meinem Freund geflüchtet, der mir viel Halt und Liebe gibt. Doch leider haben wir die Rechnungen ohne Störfaktoren gemacht, so das ich wieder zu meiner Mutter musste, denn zu meinem Vater konnte und wollte ich noch weniger, da dort etwas vorgefallen war, worüber ich einfach nicht fähig bin zur Zeit zu schreiben. Nur soweit, das ich wieder abgehauen bin und in der Notaufnahme gelandet bin.


Ich war am Ende und ich wusste nicht mehr weiter. Ich habe selber angefangen zu „Trinken“, doch das gab mir kein geborgenes Gefühl, also griff ich zu „Drogen“. Eine sehr dumme Erfahrung, denn ich habe auch nicht mit den normalen "Einstiegsdrogen" begonnen, sondern habe durch eine Freundin, die schon länger Drogen nahm gleich die harten Sachen bekommen. Auch „geritzt“ habe ich, einfach nur, um einen anderen Zustand zu erreichen. Natürlich blieb das auch in der Schule nicht unbemerkt, so das meine Schule hinter meinem Rücken ein Termin bei meinem Sachbearbeiter


 (Sachbearbeiter
welch heftiges Wort für einen Menschen,
der mit Lebewesen zu tun hat,
nicht wahr?)


ausgemacht hat. Dieser hat mich dann tatsächlich ohne Umschweife herausgeholt und wieder in eine WG gesteckt, wo ich ein wenig zur Ruh kommen konnte, da ich diesmal dort länger bleiben durfte. Doch da nicht alles Gold ist, was glänzt und ich nach ein paar Monaten die wilde Hoffnung hatte, das sich H. vielleicht ja doch zum Wohle ihrer Kinder geändert hätte, bin ich blauäugig wieder zu ihr zurück.


Beim nächsten Suff war wieder Koffer packen angesagt und diesmal verbot mir das Amt, wieder zurück zu gehen. So verbrachte ich gut ein Jahr in schlechtester Gesellschaft, in der man es kaum geschafft hat abends nicht „stoned“ oder „besoffen“ ins Bett zu gehen.


Mir war alles nur noch einerlei, mir war alles egal und so bin ich dann doch schon wieder fälschlicherweise zurück zu H. Ich muss da wohl 17 gewesen sein. Ich hatte einfach kein Zeitgefühl mehr. Doch die Rettung nahte schon. Denn mein Freund holte mich da heraus und ging mit mir nach München.


Mittlerweile hatte H. ja auch schon ein weiteren Sohn zur Welt gebracht und da in München nicht alles bestens lief und ich einfach nichts anderes kannte als das verschissene Leben bei H. und mir die beiden Jungs leid taten, bin ich wieder zurück.


Ja, ich weiß, es war falsch, es waren 3 Monate meines Lebens, die ich weggeworfen habe. es war ein unverzeihlicher Fehler von mir und ich verdamme diese 3 Monate aufs tiefste. Ich habe mich falsch verhalten und meinem Freund auch nichts gesagt. Ich war eines Tages einfach weg. (es tut mir so unendlich leid)


H. kann das saufen einfach nicht lassen  und ich habe solche Angst um die beiden Jungs, das sie es nicht rechtzeitig daraus schaffen, denn wenn man sich meinen Leidensweg anschaut, dann sieht man ja, das man verlassen ist, wenn man sich auf andere verlässt.


Ich denke jeden Tag an die beiden, an ihre Augen, ihr Lachen und das gemeinsame spielen.

Ich weine um sie, ich weine jeden Tag, wie eine echte Mutter um ihre verlorenen Kinder weinen würde.


H. hat zwar mittlerweile eine Haushaltshilfe, doch die ist nicht immer da, und sie wird von H. nach Strich und Faden belogen, wie so ziemlich jeder Mensch von ihr belogen wird. Ich würde am liebsten ausfallend werden, wie falsch diese Schlange doch ist, doch ich möchte dieser Art von Schmerz hier nicht herauslassen. Es langt, wenn ich euch sage, das sie sich ihre Realität so formt, wie sie sie haben möchte und das ich den Absprung geschafft habe.


Ich lebe nun mit meinem Freund, der mein Verlobter ist am anderen Ende Deutschlands in einer gemütlichen kleinen und eigenen Wohnung und beginne zu verarbeiten und glücklich zu sein. Doch tun mir meine Brüder so leid und hoffe, das auch sie den Absprung schaffen, bevor es zu spät ist. Ich vermisse sie und würde ihnen nur so gerne Helfen, doch weiß ich auch, das ich einfach die Kraft noch nicht dazu habe, das ich erst mit meinen Problemen zu kämpfen habe, bevor ich mich mit voller Liebe um sie kümmern kann, doch eines dürfen sie nicht vergessen!!


Ich liebe sie und ich werde ihnen helfen, so bald ich es kann!

 




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung